Wer bist du?
Schon früh im Leben hat mich interessiert, wie unterschiedlich Menschen die Welt wahrnehmen. Und was sie daraus machen.
Vielleicht war das einer der Gründe, warum ich Regisseurin geworden bin.
Neben dem Wunsch, die Fragen rund um ein glückliches und gelungenes Leben immer tiefer zu erforschen.
So wurden Filme mein Werkzeug, um nicht nur Themen umzusetzen, die mich beschäftigten. Sondern auch um Menschen näher zu kommen, sie und ihre Geschichten kennenzulernen und daraus etwas zu machen, das andere berührt.
Was ist Erfolg?
Das war die Frage, die ich mir irgendwann selbst gestellt habe – und einen crowdfunding finanzierten Kino-Film darüber produziert habe (2012 - PROJEKT E, 74 Min.). Erzählt in der Musikkultur der UNESCO City of Music Mannheim.
Die Message des Films war: Tu, was du liebst. Damit hat er viele Menschen begeistert und inspiriert. Lange war das auch mein eigener Kompass. Der mir spannende Projekte beschert hat, sowie Kunden, die meinen Werte teilten und meine Arbeit schätzten.
Aber das hat sich abgelebt. Irgendwann hab ich mich gefühlt, wie auf dem falschen Gleis und mein Leben zieht an mir vorbei. Wusste aber auch nicht, warum. Oder: Was sonst?
Irgendwann stimmte etwas nicht mehr
„Die Köchin des Kommandanten“ – war ein Auftragsdokumentarfilm für das MARCHIVUM Mannheim (60 Min., 2019). über die transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung. Also die Frage, wie sehr unbewusste Prägungen unser Leben beeinflussen.
Durch den Film erkannte ich, wie viel von dem, was ich über mich selbst dachte, gar nicht einfach „ich“ war. Wie viele Vorstellungen ich übernommen hatte. Und wie sehr die Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen, beeinflusst, was wir für möglich halten.
Der Film war auch wie ein Startschuss zu meiner eigenen inneren Reise. Und durch Aus- und Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, ergänzt durch Meditation, Tanz & Körperarbeit fand ich schliesslich immer mehr in mir, was ich vorher im Außen gesucht hatte.
Eine fremde Geschichte führte mich zurück zu meiner eigenen
Mit dieser neuen Klarheit spürte ich das Bedürfnis, mich auch persönlich mehr in das Weltgeschehen einzubringen.
Aber: Jahrelang habe ich Menschen dabei unterstützt, sich vor der Kamera authentisch zu zeigen. Jetzt selbst als Mensch – nicht nur in meiner unternehmerischen Rolle – sichtbar zu werden, war etwas ganz anderes.
Sichtbarkeit bedeutet, gesehen zu werden. Auch mit unseren Eigenheiten. Mit den tiefsten Träumen. Mit dem, was uns wirklich wichtig ist. Damit abgelehnt zu werden oder scheitern zu können, macht uns verletzlich.
Den Gewinn, wenn wir es trotzdem wagen, konnte ich selbst erfahren: Für "Vamos al Paitit" (2023, 24 Min.) habe ich genau das passende Team gefunden, das wie ich für die Mission des Films brannte.
Dann wurde aus Können eine andere Frage
Mit dieser neuen Klarheit spürte ich das Bedürfnis, mich auch persönlich mehr in das Weltgeschehen einzubringen.
Aber: Jahrelang habe ich Menschen dabei unterstützt, sich vor der Kamera authentisch zu zeigen. Jetzt selbst als Mensch – nicht nur in meiner unternehmerischen Rolle – sichtbar zu werden, war etwas ganz anderes.
Sichtbarkeit bedeutet, gesehen zu werden. Auch mit unseren Eigenheiten. Mit den tiefsten Träumen. Mit dem, was uns wirklich wichtig ist. Damit abgelehnt zu werden oder scheitern zu können, macht uns verletzlich.
Den Gewinn, wenn wir es trotzdem wagen, konnte ich selbst erfahren: Für "Vamos al Paitit" (2023, 24 Min.) habe ich genau das passende Team gefunden, das wie ich für die Mission des Films brannte.
Im Amazonas war plötzlich alles klar
Mit dieser neuen Klarheit spürte ich das Bedürfnis, mich auch persönlich mehr in das Weltgeschehen einzubringen.
Aber: Jahrelang habe ich Menschen dabei unterstützt, sich vor der Kamera authentisch zu zeigen. Jetzt selbst als Mensch – nicht nur in meiner unternehmerischen Rolle – sichtbar zu werden, war etwas ganz anderes.
Sichtbarkeit bedeutet, gesehen zu werden. Auch mit unseren Eigenheiten. Mit den tiefsten Träumen. Mit dem, was uns wirklich wichtig ist. Damit abgelehnt zu werden oder scheitern zu können, macht uns verletzlich.
Den Gewinn, wenn wir es trotzdem wagen, konnte ich selbst erfahren: Für "Vamos al Paitit" (2023, 24 Min.) habe ich genau das passende Team gefunden, das wie ich für die Mission des Films brannte.
Von hinter der Kamera nach davor
Ich hab nicht nur durch meine Ausbildungen, sondern auch durch meinen beruflichen und persönlichen Weg sehr viel gelernt über die Entwicklung und Ausdruck der eigenen wahrhaftigen Identität.
Ich bin überzeugt, dass Widerstände dabei – je nachdem, wie wir darüber denken und fühlen – keine Fehler, sondern große Wachstumsmotoren sein können.
Letztendlich kommen meine filmische Arbeit und meine Begleitungsarbeit aus derselben Quelle – der Frage, was Menschen ausmacht, was sie antreibt und wie sie genau das auch wirklich leben.
Und heute?
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Ausbildung & Hintergrund
Diplom Designerin für Fotografie & Film (Hochschule Darmstadt, 2012); Staatlich anerkannte Modedesignerin (Modeschule Kehrer, 2004).
Life Trust Coach Ausbildung (Veit Lindau, 2022) mit EASC-Zertifizierung (energetisches Coaching).
Weiterbildungen in NLP, systemischem Coaching, traumsensiblem Coaching, Core Diving, Embodiment, Trance Tanz, Gewaltfreier Kommunikation, Selbstpräsentation, Selbstbehauptung für Frauen, Design Thinking und digitalem Marketing.
Über 15 Jahre Praxis in Meditation, Tanz und Yoga. Intensive Auseinandersetzung mit schamanischer Praxis und Persönlichkeitsentwicklung.
Filmemachen war für mich immer auch ein Spiegel des eigenen Innenlebens.
Deswegen findest du hier einen Auszug meiner Filme, die mich auf meinen Weg heute geführt haben.
PROJEKT E
Ich liebe Begeisterung und intrinsische Motivation, auch bei anderen. "Was ist Erfolg?" Über die Frage, warum Menschen tun, was sie tun, habe ich 2012 mit "PROJEKT E" einen 74-minütigen, überwiegend durch Crowdfunding finanzierten Dokumentarfilm produziert. Er ist zwar schon 10 Jahre alt, die Inhalte jedoch zeitlos und auch heute noch inspirierend.
kino-zeit.de: "Das erstaunlich reife Werk, das trotz der vielen „talking heads“ kein bisschen langweilig ist, versammelt bekannte und weniger bekannte Musiker, Konzertveranstalter, städtische Institutionen und andere Macher der Musikmetropole vor der Kamera und spricht mit ihnen über Erfolg, Leidenschaft, Selbstverwirklichung, über Lebenswege und die Abstürze aus dem siebten Pophimmel – kurz: über die ganze Tragik und Freude des Daseins als Musiker in einem Schmelztiegel wie Mannheim."
Die Köchin des Kommandanten
Für mich persönlich war dieser Film eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wie Traumatisierungen entstehen und über Generationen weitergegeben werden – und was es braucht, um diesen Kreislauf zu unterbrechen. Ein Versuch, zu verstehen, wie Menschen in extremen Zeiten handeln, wie Schuld und Scham wirken – und wie Heilung und Bewusstsein wieder möglich werden.
Der Dokumentarfilm erzählt die zwei Lebenswege von Rudolf Höß und Sophie Stippel, die auf der Suche nach innerem Halt unterschiedliche Wege einschlagen – mit tiefgreifenden Auswirkungen. Beide kennen sich aus ihrer Jugend in Mannheim und treffen 1942 während des Nazi-Regimes im Konzentrationslager Auschwitz wieder aufeinander, auf gegensätzlichen Seiten: Sophie Stippel ist als Zeugin Jehovas inhaftiert, Rudolf Höß ist der Kommandant dieser Todesfabrik.
Der Film begleitet den Enkel von Sophie Stippel bei der Spurensuche. Aktuelle Aufnahmen werden durch umfangreiches Archivmaterial ergänzt, namhafte Experten ordnen Persönlichkeitsmerkmale und historische Geschehnisse ein. Die Rekonstruktion der Lebenswege beider Protagonisten eröffnet einen ungewohnten Zugang in Alltag und Strukturen des NS-Regimes auf der Täter- wie Opferseite.
Eine zentrale Frage dabei ist zeitlos:
Was braucht es, um extremistische Entwicklungen zu vermeiden?
Auftragsfilm für das Marchivum Mannheim, 2018
Film und Buch sind beim MARCHIVUM zu bestellen über:
Vamos als Paititi – eine innere und äußere Reise in Peru
Das Projekt war eine Auftragsarbeit und interkulturelle Zusammenarbeit mit einer Gemeinde in Peru (Südamerika). Der Film fördert den kulturellen Austausch, vermittelt die Werte der indigenen Kultur im Westen und unterstützt den nachhaltigen Tourismus und den Schutz des „heiligen“ Ortes Saniriato.
Entstanden ist ein spannender Dokumentarfilm, der auf einer Prophezeiung der Inkas beruht. Diese kündigt eine neue Ära der Frauen an – ein entscheidender Schlüssel dazu soll die sagenumwobene, goldene Stadt Paititi sein.
Der Film nimmt uns mit auf die Reise zu beeindruckenden Orten in Peru, auf der Suche nach dem geografischen Mythos. Dabei öffnet er Zugang zu schamanischen Geheimnissen einer Kultur, die auf enger Verbindung und Harmonie mit der Natur beruht.
'Vamos a Paititi' geht über das Erforschen eines vergessenen Ortes hinaus – der Film verfolgt die Frage, wie wir als Menschen, speziell auch als Frauen, in unsere innere Stärke finden. Ob wir Paititi aufspüren? Sei dabei und entdecke es selbst!
Zum ganzen FilmMehr filmische Arbeiten von mir findest du auf
www.ideasformillions.com