Das Wesen von Menschen

Über 15 Jahre haben ich Filme gemacht über Menschen und ihre Geschichten, ihre Eigenheiten, ihre Brüche, ihre inneren und äußeren Bewegungen.

Dabei ging es nie nur um das, was offensichtlich sichtbar ist. Sondern darum, zu verstehen, was einen Menschen wirklich ausmacht. Was ihn wirklich motiviert. Was ihn zurückhält. Und besonders auch das aufzunehmen, was unausgesprochen bleibt.

Das ist die Grundlage von allem, was ich tue: Menschen zeigen sich nicht nur in dem, was sie sagen. Sondern in Zwischentönen. In Spannungen. In dem, was sie selbst nicht sehen können.

Diesen Blick nutze ich heute, um Menschen dabei zu unterstützen,
sich selbst klarer zu erkennen – und sich von innen heraus neu auszurichten.

Das habe ich auch für mich selbst getan – und möchte dir hier etwas von meiner Geschichte erzählen. Vielleicht findest du dich ein Stück darin wieder.

Von der Rolle zum Mensch dahinter

Ich war gut darin, mein Wunsch-Business zu gestalten.
Aber: Nicht darin, es auch wirklich zu erfahren.

Ich kenne das Gefühl, alles richtig zu machen – und trotzdem das Gefühl zu haben, ein Leben wie auf Probe zu führen.

Ich hab studiert, freie Filme produziert und veröffentlicht, hatte Kunden, die meine Arbeit schätzten. Ich bin durch Europa gereist, habe Projekte und Träume verwirklicht die ich wirklich wollte. Ich war – von außen betrachtet – jemand der erfolgreich seinen eigenen Weg geht.

Und trotzdem war da immer diese leise Frage: Ist das wirklich meins? Oder bin ich einfach gut darin, Dinge so umzusetzen, wie sie getan werden sollen?

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Kreativität als Ausdrucksform

Kreativität war für mich mehr als Beruf. Sie war meine Ausdrucksform. Tanzen, Gestalten, später Filme – das waren keine Karriereentscheidungen. Das waren Wege, durch die ich mich lebendig und "echt" gefühlt habe.

Selbstbestimmung war mir immer schon ein sehr wichtiger Wert. Nicht als Konzept – als Lebensgefühl. Ich wollte einfach nie irgendwo reinpassen. Ich wollte wirklich ich sein.

So habe ich meine Leidenschaft konsequent und bewusst unabhängig verfolgt. In Projekten zusammen mit Menschen, die ähnlich getickt haben. Gleichzeitig hat mich das, was ich erreicht habe, in der Tiefe nicht wirklich glücklich gemacht. Und ich hab nicht verstanden, warum.

Warum werden andere Menschen glücklich, indem sie ihre Ziele erreichen – nur ich nicht?

So kam es zu meinem ersten Kinofilm:

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Was ist Erfolg?

Das war die Frage die ich mir irgendwann selbst gestellt – und einen Kino-Film darüber gemacht habe (2012 - PROJEKT E), indem ich mit Menschen der Musikkultur darüber gesprochen habe, was Erfolg für sie bedeutet.

Die Message des Films war: Tu, was du liebst. Und der Film hat viele Menschen inspiriert, begeistert, berührt – ich selbst allerdings war nach dem Projekt im Burnout. Leidenschaft schützt nicht vor mangelnden Grenzen.

Gleichzeitig war der Film meine Eintrittskarte in die Selbständigkeit. Es lief. Mit verbesserter Selbstfürsorge. Mit klaren Werten und Zielen. Ich hab auch erreicht, was ich wollte – trotzdem war da eine unterschwellige, stetige Rastlosigkeit. Wofür das eigentlich alles?

Wartet da nicht noch etwas auf mich? Aber was?

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Die Antwort kam anders als gedacht

Irgendwann ist mit bewusst geworden: Ich habe meinen Wert an das gekoppelt, was ich leiste.

Unbewusst. Ich habe meine Passion verfolgt – und Möglichkeiten gesucht, die Welt ein Stück besser zu machen. Aber ein Teil davon war der Versuch, zu zeigen, dass ich wichtig bin. Dass ich wertvoll bin. Und auch, dass ich schaffe, was ich will.

Das hat über die Zeit sehr viel unterschwelligen Stress in mir verursacht. Und ich als Mensch bin förmlich hinter meiner Business-Rolle verschwunden.

Die Leere, die ich im Lauf der Zeit immer lauter gespürt habe, kam nicht von falschen Zielen. Auch nicht von der gefühlten Stagnation. Sie kam von zu wenig Resonanz – mit mir selbst.

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Was ich dabei verstanden habe

Echte Selbstbestimmung beginnt nicht mit Unabhängigkeit. Sie beginnt damit, zu wissen wer du bist – und damit in Verbindung zu sein, ohne dich zu verlieren.

Das klingt einfach. Aber wenn man jahrelang gelernt hat, sich durch Leistung zu definieren, ist es das nicht.

Der bessere Ort, zu dem viele Menschen die Welt machen wollen – der beginnt in dir.

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Der Weg raus führte tiefer – nicht höher

Durch Aus- und Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Durch Meditation, Tanz, Yoga. Durch die vielen Reisen, innen wie außen.

Und durch Filme, die ich zu den Fragen gemacht habe, die mich beschäftigt haben. Über Erfolg, und was er wirklich bedeutet. Über Trauma, wie es sich über Generationen hinweg überträgt – und wie es sich auflöst. Über Schamanismus und wie wir wieder in Verbindung mit uns selbst und der Welt kommen (Links dazu weiter unten).

Irgendwann habe ich verstanden: Ich musste nicht eine neue Version von mir werden. Sondern aufhören, mich hinter einer zu verstecken.

Das verändert, wie man Entscheidungen trifft. Wie man im Außen auftritt. Wen man anzieht. Was man sich erlaubt. Und wie es sich anfühlt, morgens aufzustehen.

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Das Wesentliche

Ich hab nicht nur durch meine Ausbildungen, sondern auch durch meinen beruflichen und persönlichen Weg sehr viel gelernt über die Entwicklung der eigenen wahrhaftigen Identität. Deren Ausdruck im Außen und wie eine entsprechende, bewusste Lebensführung gelingt.

Das weiterzugeben, macht einen großen Teil meines Sinns im Leben aus. Es ist eine neue Rolle geworden – die viel näher an mir selbst dran ist.

Letztendlich kommen meine filmische Arbeit und meine Begleitungsarbeit aus derselben Quelle – der Frage, was Menschen ausmacht, was sie antreibt und wie sie genau das auch wirklich leben.

Ich bin überzeugt, dass Widerstände dabei – je nachdem, wie wir darüber denken und fühlen – keine Fehler, sondern große Wachstumsmotoren sein können.

Heute begleite ich Menschen, denen es ähnlich geht

Menschen die aus Leidenschaft ihr Business gestartet haben – und irgendwann merken, dass Leidenschaft allein nicht auf Dauer trägt.

Menschen, die erfolgreich sind, und trotzdem spüren: Da fehlt noch was. Da steckt mehr in mir – aber ich kann nicht greifen, was.

Die eine Vision in ihrem Business verfolgen wollen, die wirklich "ihre" ist. Und diese auch tatsächlich verwirklichen – statt aufzuschieben, sich in Zweifeln zu verlieren oder nicht ernst genug zu nehmen.

Was sie alle eint: Sie wollen nicht irgendwo reinpassen.
Sie wollen wirklich sie selbst sein.

Ich spare dir nicht den Weg. Aber ich kann dir helfen, dass du nicht zwanzig Jahre brauchst, um zu sehen, was schon immer da war. Und es in berufliche Möglichkeiten und dein entsprechendes Auftreten zu übersetzen.

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Ausbildung & Hintergrund

Diplom Designerin für Fotografie & Film (Hochschule Darmstadt, 2012); Staatlich anerkannte Modedesignerin (Modeschule Kehrer, 2004).

Life Trust Coach Ausbildung (Veit Lindau, 2022) mit EASC-Zertifizierung (energetisches Coaching).

Weiterbildungen in NLP, systemischem Coaching, traumsensiblem Coaching, Core Diving, Embodiment, Trance Tanz, Gewaltfreier Kommunikation, Selbstpräsentation, Selbstbehauptung für Frauen, Design Thinking und digitalem Marketing.

Über 15 Jahre Praxis in Meditation, Tanz und Yoga. Intensive Auseinandersetzung mit schamanischer Praxis und Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn du spürst, dass mehr in dir steckt, als du gerade lebst

Dann lass uns sprechen.
Ich freue mich darauf, dich kennen zu lernen.

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Gemeinsam einen Unterschied machen

Seit meiner Kindheit bin ich Fan vom WWF Deutschland, der sich für den Schutz der Natur, Tiere und Umwelt einsetzt. Ein Teil meiner Einnahmen geht in Spendenprojekte dort.

Ich brenne dafür, eine Zukunft gestalten, in der Menschen und Natur in Ausgeglichenheit miteinander leben, und in der jede Einzigartigkeit in ihrem Wert geschätzt ist.

Jeder Beitrag zählt - zusätzliche Spenden sind willkommen.

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PROJEKT E

Ich liebe Begeisterung und intrinsische Motivation, auch bei anderen. "Was ist Erfolg?" Über die Frage, warum Menschen tun, was sie tun, habe ich 2012 mit "PROJEKT E" einen 74-minütigen, überwiegend durch Crowdfunding finanzierten Dokumentarfilm produziert. Er ist zwar schon 10 Jahre alt, die Inhalte jedoch zeitlos und auch heute noch inspirierend.

kino-zeit.de: "Das erstaunlich reife Werk, das trotz der vielen „talking heads“ kein bisschen langweilig ist, versammelt bekannte und weniger bekannte Musiker, Konzertveranstalter, städtische Institutionen und andere Macher der Musikmetropole vor der Kamera und spricht mit ihnen über Erfolg, Leidenschaft, Selbstverwirklichung, über Lebenswege und die Abstürze aus dem siebten Pophimmel – kurz: über die ganze Tragik und Freude des Daseins als Musiker in einem Schmelztiegel wie Mannheim."

Die Köchin des Kommandanten

Für mich persönlich war dieser Film eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, wie Traumatisierungen entstehen und über Generationen weitergegeben werden – und was es braucht, um diesen Kreislauf zu unterbrechen. Ein Versuch, zu verstehen, wie Menschen in extremen Zeiten handeln, wie Schuld und Scham wirken – und wie Heilung und Bewusstsein wieder möglich werden.

Der Dokumentarfilm erzählt die zwei Lebenswege von Rudolf Höß und Sophie Stippel, die auf der Suche nach innerem Halt unterschiedliche Wege einschlagen – mit tiefgreifenden Auswirkungen. Beide kennen sich aus ihrer Jugend in Mannheim und treffen 1942 während des Nazi-Regimes im Konzentrationslager Auschwitz wieder aufeinander, auf gegensätzlichen Seiten: Sophie Stippel ist als Zeugin Jehovas inhaftiert, Rudolf Höß ist der Kommandant dieser Todesfabrik.

Der Film begleitet den Enkel von Sophie Stippel bei der Spurensuche. Aktuelle Aufnahmen werden durch umfangreiches Archivmaterial ergänzt, namhafte Experten ordnen Persönlichkeitsmerkmale und historische Geschehnisse ein. Die Rekonstruktion der Lebenswege beider Protagonisten eröffnet einen ungewohnten Zugang in Alltag und Strukturen des NS-Regimes auf der Täter- wie Opferseite.

Eine zentrale Frage dabei ist zeitlos:
Was braucht es, um extremistische Entwicklungen zu vermeiden?

Auftragsfilm für das Marchivum Mannheim, 2018
Film und Buch sind beim MARCHIVUM zu bestellen über:

www.marchivum.de

Vamos als Paititi – eine innere und äußere Reise in Peru

Das Projekt war eine Auftragsarbeit und interkulturelle Zusammenarbeit mit einer Gemeinde in Peru (Südamerika). Der Film fördert den kulturellen Austausch, vermittelt die Werte der indigenen Kultur im Westen und unterstützt den nachhaltigen Tourismus und den Schutz des „heiligen“ Ortes Saniriato.

Entstanden ist ein spannender Dokumentarfilm, der auf einer Prophezeiung der Inkas beruht. Diese kündigt eine neue Ära der Frauen an – ein entscheidender Schlüssel dazu soll die sagenumwobene, goldene Stadt Paititi sein.

Der Film nimmt uns mit auf die Reise zu beeindruckenden Orten in Peru, auf der Suche nach dem geografischen Mythos. Dabei öffnet er Zugang zu schamanischen Geheimnissen einer Kultur, die auf enger Verbindung und Harmonie mit der Natur beruht.

'Vamos a Paititi' geht über das Erforschen eines vergessenen Ortes hinaus – der Film verfolgt die Frage, wie wir als Menschen, speziell auch als Frauen, in unsere innere Stärke finden. Ob wir Paititi aufspüren? Sei dabei und entdecke es selbst!

Zum ganzen Film

Mehr filmische Arbeiten von mir findest du auf

www.ideasformillions.com